MARPOL

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MARPOL (Internationales Übereinkommen zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Schiffe) ist ein international anerkanntes Übereinkommen zum Schutz der Meeresumwelt. MARPOL wurde entwickelt, um Schiffen die Möglichkeit zu geben, Umweltverschmutzung auf See und in Häfen zu verhindern. Ihr Hauptziel ist die Reduzierung der Freisetzung von Schadstoffen in die Meeresumwelt durch Schiffe, wie Öl, Chemikalien, Meeresmüll, Luftverschmutzung und in der Fischerei verwendete Kunststoffe.

MARPOL besteht aus sechs separaten Anhängen, die sich jeweils mit bestimmten Arten von Schadstoffen befassen:

Anhang I Verordnung zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Öl

Sie trat am 2. Oktober 1983 in Kraft. Legt Normen zur Vermeidung der Meeresverschmutzung durch Schiffe fest, die Öl transportieren.

Anhang II Verordnung zur Kontrolle der Verschmutzung durch gefährliche flüssige Stoffe in Massengut

Sie trat am 2. Oktober 1983 in Kraft, ihre Bestimmungen traten am 6. April 1987 in Kraft. Sie enthält Regeln und Normen für den Seetransport gefährlicher flüssiger Stoffe.

Anhang III: Vermeidung der Verschmutzung durch verpackte Schadstoffe, die auf dem Seeweg transportiert werden

Er trat am 1. Juli 1992 in Kraft. Er legt Regeln für die Entsorgung und Handhabung von Abfällen von Schiffen fest.

Anhang IV: Vermeidung der Verschmutzung durch Schiffsabwasser

Er trat am 27. September 2003 in Kraft. Enthält Anforderungen zur Kontrolle der Meeresverschmutzung durch Abwässer;

Anhang V: Vermeidung der Verschmutzung durch Schiffsmüll

Er trat am 31. Dezember 1988 in Kraft. Er befasst sich mit verschiedenen Müllarten und legt Entfernungen zum Festland und die Art der Entsorgung fest. Das wichtigste Merkmal des Anhangs ist das vollständige Verbot, Plastik jeglicher Art ins Meer zu werfen.

Anhang VI: Vermeidung der Luftverschmutzung durch Schiffe

Er trat am 19. Mai 2005 in Kraft. Legt Grenzwerte für die Emission von Schwefeloxiden und Stickoxiden aus Schiffsabgasen fest und verbietet die absichtliche Emission ozonschädigender Stoffe. In ausgewiesenen Emissionskontrollgebieten gelten strengere Grenzwerte für SOx, NOx und Partikel.

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Güven

Güven

Er diente als 2. Offizier auf Aframax-, Suezmax-Rohöl- und Chemikalientankern. Nach seiner Tätigkeit als stellvertretender Personalleiter war er als stellvertretender DPA/HSEQ-Beauftragter tätig.

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